Mein Lebensweg ist nicht linear, daher ist auch diese Auflistung recht spontan entstanden :)
Matura am Abendgymnasium nach vielen, vielen Schulwechseln. Fünf Jahre Stockholm (bin Halbschwedin) mit Anfang zwanzig, dort Gender Studies studiert. Mit alten und kranken Menschen gearbeitet und zwischendurch nach Paris, um für Rick Owens und Maison Martin Margiela zu modeln. Modedesign-Assistentin in Paris und Düsseldorf, mich auf Kunstunis beworben und mit vielen Kunstschaffenden kollaboriert.
Bildungs- und Erziehungswissenschaften in Innsbruck studiert und als Sozialpädagogin in Wien mit Kindern in der Schule und im Hort - und in der Intensivbetreuung mit traumatisierten Jugendlichen im Einzelprojekt - gearbeitet.
Langjährige Schülerin einer der ersten TM-Lehrerinnen der USA.
Immer wieder alte und schwerkranke Menschen betreut.
Bereits im Kindesalter durch meine ältere Cousine intensiv in Kontakt mit Feminismus gekommen.
In meiner früheren WG über die Jahre hinweg mit 40 Menschen aus vielen verschiedenen Ländern zusammengelebt. Psychotherapeutisches Propädeutikum begonnen und wieder abgebrochen. Zwischendurch viele, viele Reisen. Die Ausbildung zur psychosozialen Beraterin begonnen und 2026 erfolgreich abgeschlossen.
Erste Psychotherapie-Erfahrung mit 14 Jahren, seit meinem 18. Lebensjahr habe ich die verschiedensten Psychotherapie-Schulen ausprobiert - Schematherapie, ‘spirituelle’ Psychotherapie (wird natürlich nicht offiziell so genannt, und war traumatisierend und tief grenzüberschreitend; aber sehr lehrreich), Integrative Gestalttherapie, Übertragungsfokussierte Psychotherapie, NARM-Psychotherapie. Im Laufe unserer gemeinsamen Sitzungen machte mich meine Gestalttherapeutin auf mein beinahe insistierendes Bedürfnis aufmerksam, den Dingen bis in ihre tiefste Struktur hinein nachzuspüren: Ich habe mich noch nie mit oberflächlichen Deutungen zufrieden gegeben. Mein Wunsch ist es immer gewesen, mich selbst und die Welt um mich herum besser zu verstehen. Mitgefühl für mich und für meine Mitmenschen zu entwickeln, wobei mir Ersteres oft schwerer fiel (und ab und zu noch immer fällt). Meine Haltung gegenüber bestimmten psychotherapeutischen Schulen hat sich im Laufe der Jahre deutlich verändert und ich betrachte vieles in der ‘Psycho-Landschaft’ heute differenziert kritisch.
Im Laufe dieser Entwicklung hat sich für mich die Neurosystemische Integration® nach Verena König und ein traumasensibler Zugang als ein besonders stimmiger Weg erwiesen - einer, für den ich sehr dankbar bin.
Meine eigene Coachin für traumsensibles Begleiten (Neurosystemische Integration®) ist auch meine Supervisorin - ich sehe regelmäßige Supervision als einen tief verpflichtenden Teil meiner eigenen Arbeit als traumasensibler Prozessbegleiterin.
Sessions mit mir können auf Deutsch, Englisch, Schwedisch oder Norwegisch stattfinden. Ich lebe derzeit in Wien. Ich bin 39 Jahre jung.